Was ist eine DV-Datei?
DV — Digital Video (Kassetten-Camcorder)
Worum handelt es sich?
DV ist das Format der digitalen Kassetten-Camcorder aus den 1990er- und 2000er-Jahren. Seine Besonderheit: eine feste Datenrate von rund 25 Megabit pro Sekunde, unabhängig von der gefilmten Szene.
Eine Minute DV wiegt also stets etwa 200 MB, ob es sich nun um eine weiße Wand oder ein Feuerwerk handelt. Diese Gleichförmigkeit war für die Speicherung unsinnig, aber für das Schreiben auf Band unumgänglich.
Geschichte & Herkunft
Der DV-Standard wurde 1995 von einem Konsortium von Herstellern verabschiedet, und MiniDV-Camcorder begleiteten Familien und Profis über mehr als ein Jahrzehnt.
Verdrängt wurde das Format von der Speicherkarte, die das Band überflüssig machte und variable Datenraten ermöglichte.
Warum es nützlich ist
Eine gleichbleibende Qualität und eine leichte Kompression machen es zu einem sehr guten Ausgangspunkt für den Schnitt.
Das Format ist lückenlos dokumentiert und wird von sämtlichen Schnittprogrammen unterstützt.
Grenzen & Nachteile
Eine enorme Dateigröße im Verhältnis zur Auflösung, die lediglich der des herkömmlichen Fernsehens entspricht.
Das Bild ist interlaced, was auf einem modernen Bildschirm unschöne Kammeffekte erzeugt, wenn dieser Fehler bei der Konvertierung nicht korrigiert wird.
Praktische Tipps
Wandeln Sie Ihre DV-Aufnahmen zur Archivierung und Weitergabe in MP4 um: Die Dateigröße wird dabei auf ein Zehntel reduziert.
Aktivieren Sie bei der Konvertierung das Deinterlacing, sonst zeigen schnelle Bewegungen kammartige Streifen.
Wandeln Sie Ihre DV-Datei in Sekunden um — auf unseren sicheren Servern in Frankreich.
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