Was ist eine PSD-Datei?
PSD — Adobe Photoshop
Worum handelt es sich?
PSD ist das Arbeitsformat von Photoshop. Es enthält kein flaches Bild, sondern das gesamte Projekt: gestapelte Ebenen, Masken, noch bearbeitbare Texte, Effekte, Pfade und nicht-destruktive Anpassungen.
Genau das erlaubt es, sechs Monate später an einer Montage weiterzuarbeiten, ein Element zu verschieben oder ein Wort zu ändern, ohne von vorn beginnen zu müssen.
Geschichte & Herkunft
Photoshop erscheint 1990 und setzt sein Format rasch als Standard durch. Es hat sich mit jeder Version weiterentwickelt und dabei eine bemerkenswerte Kompatibilität bewahrt: Ein PSD aus den 1990er-Jahren lässt sich noch heute öffnen.
Seine Vormachtstellung ist so ausgeprägt, dass die meisten Konkurrenzprogramme, auch quelloffene, gelernt haben, es zu lesen – zumindest teilweise.
Warum es nützlich ist
Es bewahrt die gesamte Arbeit: Nichts ist endgültig festgelegt, alles bleibt bearbeitbar.
Es ist das faktische Austauschformat zwischen Grafikdesignern, Art Direktoren und Entwicklern.
Grenzen & Nachteile
Sehr große Dateien – mehrere Hundert Megabyte bei komplexen Montagen – und ein proprietäres Format.
Es lässt sich nicht im Web darstellen, und außerhalb von Photoshop bleibt die Wiedergabe der fortgeschrittensten Effekte und Ebenen unvollständig.
Praktische Tipps
PSD ist ein Produktionsformat, kein Verbreitungsformat. Exportieren Sie nach PNG, wenn Sie Transparenz benötigen, nach JPEG für ein Foto, nach PDF für ein zu druckendes Dokument.
Bewahren Sie die PSD-Quelldatei stets auf: Sobald das Bild plattgedrückt ist, gehen die Ebenen unwiderruflich verloren.
Wandeln Sie Ihre PSD-Datei in Sekunden um — auf unseren sicheren Servern in Frankreich.
PSD umwandeln