Was ist eine RAR-Datei?
RAR — proprietäres Archivformat
Worum handelt es sich?
RAR komprimiert besser als ZIP und bietet zwei Funktionen, die das Format populär gemacht haben: die Aufteilung in mehrere Volumes und den Wiederherstellungsdatensatz, mit dem sich ein teilweise beschädigtes Archiv reparieren lässt.
Diese Vorzüge machten RAR zwanzig Jahre lang zum Referenzformat für große Dateien, die im Internet ausgetauscht wurden.
Geschichte & Herkunft
Der russische Entwickler Eugene Roshal schuf RAR 1993 — der Name leitet sich von seinen Initialen ab.
Das Format blieb proprietär: Die Software WinRAR ist berühmt für ihre vierzigtägige Testphase, die offenbar noch nie wirklich abgelaufen ist. Ein RAR-Archiv zu erstellen erfordert kostenpflichtige Software – es zu öffnen dagegen nicht.
Warum es nützlich ist
Eine sehr gute Kompressionsrate, eine solide Verschlüsselung und ein Wiederherstellungsdatensatz, der beschädigte Archive rettet.
Die Aufteilung in Volumes ist nach wie vor praktisch, um große Datenmengen zu transportieren.
Grenzen & Nachteile
Proprietäres Format: Zum Erstellen ist eine Lizenz erforderlich, und kein Betriebssystem öffnet es nativ.
Ihr Empfänger muss eigens eine Software installieren – was viele nicht tun werden.
Praktische Tipps
Wandeln Sie Ihre RAR-Dateien in ZIP oder 7Z um: So machen Sie sie für jeden zugänglich, ohne zusätzliche Software oder Lizenz.
Verwenden Sie RAR nicht mehr für neue Archive: 7Z leistet ebenso viel – frei und kostenlos.
Wandeln Sie Ihre RAR-Datei in Sekunden um — auf unseren sicheren Servern in Frankreich.
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