Was ist eine OGG-Datei?

OGG — freies Audioformat mit Vorbis

Worum handelt es sich?

Das OGG ist ein freier Audio-Container, der meist den Vorbis-Codec enthält. Bei gleicher Bitrate klingt es in der Regel besser als MP3 — ein Vorteil, der sich besonders im Bassbereich bemerkbar macht.

Es wurde von Anfang an als patentfreie Alternative zu proprietären Formaten konzipiert.

Geschichte & Herkunft

Die Xiph.Org Foundation veröffentlichte Vorbis im Jahr 2000, mitten im Patentstreit um MP3, mit einer klaren Haltung: Ein Audioformat sollte für alle frei nutzbar sein.

Es setzte sich in der Videospielbranche durch, wo es Studios Lizenzgebühren erspart, und diente Spotify lange Zeit als Streaming-Format.

Warum es nützlich ist

Bessere Klangqualität als MP3 bei gleicher Dateigröße, vollständig frei und ohne Lizenzgebühren.

Es unterstützt Metadaten und Mehrkanalton.

Grenzen & Nachteile

Die Geräteunterstützung ist uneinheitlich: Viele Autoradios, Stereoanlagen und Apple-Geräte erkennen es nicht.

Es wurde weitgehend vom Opus-Format abgelöst, das aus derselben Stiftung stammt und ihm technisch in jeder Hinsicht überlegen ist.

Praktische Tipps

Wenn ein Gerät Ihre OGG-Dateien nicht abspielt, wandeln Sie sie in MP3 um: Sie büßen etwas an theoretischer Qualität ein, gewinnen aber die Gewissheit, dass es funktioniert.

Für ein neues Projekt sollten Sie lieber Opus verwenden, das Vorbis überflüssig macht.

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