Was ist eine MKV-Datei?

MKV — Matroska

Worum handelt es sich?

MKV ist der flexibelste Container, den es gibt. Eine einzige Datei kann mehrere Videospuren, ein Dutzend Audiospuren in ebenso vielen Sprachen, mehrere Untertitelspuren, Kapitel, Vorschaubilder und eingebettete Schriftarten enthalten.

Genau das hat ihn zum bevorzugten Format für Filme und Serien gemacht: Originalfassung, synchronisierte Fassung und sämtliche Untertitel stecken in einer einzigen Datei und lassen sich während der Wiedergabe frei auswählen.

Geschichte & Herkunft

Das Matroska-Projekt entstand 2002 auf Initiative eines französischen Entwicklers mit einem klaren Ziel: einen offenen, erweiterbaren und patentfreien Container zu schaffen, dort wo AVI an seine Grenzen stieß.

Der Name geht auf die russischen Matroschka-Puppen zurück und verweist auf die ineinander verschachtelte Struktur des Formats. Googles WebM leitet sich direkt davon ab.

Warum es nützlich ist

Eine unerreichte Flexibilität: unbegrenzt viele Spuren, integrierte Untertitel, Kapitel und umfangreiche Metadaten.

Ein offenes, lizenzkostenfreies und robustes Format — eine unvollständig heruntergeladene MKV-Datei lässt sich meist trotzdem noch abspielen.

Grenzen & Nachteile

Die Gerätekompatibilität ist seine Achillesferse: Apple-Geräte spielen es nicht nativ ab, und viele Fernseher lehnen es ebenfalls ab.

Kein Browser kann es direkt darstellen.

Praktische Tipps

MKV eignet sich hervorragend für eine private Mediathek, die am Computer oder über einen Mediaplayer wiedergegeben wird.

Um ein Video auf einem iPhone oder Fernseher abzuspielen oder es jemandem zu schicken, wandeln Sie es in MP4 um. Die Umwandlung geht meist schnell: Ist der interne Codec bereits H.264, muss nur die Verpackung geändert werden, ohne das Bild neu zu komprimieren.

Wandeln Sie Ihre MKV-Datei in Sekunden um — auf unseren sicheren Servern in Frankreich.

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